Finanzierung von Therapien

Die Kosten für eine stationäre Therapie werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Krankenkasse oder von der Abteilung Sucht übernommen. Dabei kommt es darauf an, in welcher therapeutischen Institution die Therapie erfolgt.

Es gibt verschiedene Therapieeinrichtungen, welche auf die Behandlung von Alkohol- und Drogenabhängigkeit spezialisiert sind. Dabei besteht die Möglichkeit einer mehrwöchigen bis mehrmonatigen stationären Behandlung. Die Behandlungsdauer ist insbesondere vom Schweregrad der Erkrankung abhängig. Verlängerungen sind in Absprache mit der Therapieeinrichtung, der betreuenden Beratungsstelle und dem Kostenträger möglich.

Stationäre Therapie über KVG

Bei ärztlich-klinisch geleiteten Einrichtungen werden die Kosten einer stationären Suchttherapie in der Regel von den Krankenkassen übernommen. In diesem Fall können sich Betroffene direkt selbst, über Ihre Ärztin / Ihren Arzt oder über eine Fachperson in der Klinik anmelden. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ambulanten Suchtberatungsstellen sind gerne bei der Vermittlung in eine stationäre Therapie behilflich.

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Stationäre Therapie im nicht KVG-Bereich

Bei Sozialhilfe-Bezügerinnen und Bezügern übernimmt der Kanton die Finanzierung von Suchttherapien, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. Dazu muss die Beantragung einer stationären Suchttherapie über eine spezielle Indikationsstelle erfolgen. Die betroffenen Personen müssen sich bei diesen Stellen direkt melden. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zur Kostenübernahme. Für Basel-Stadt sind dies:

  • Gesundheitsdepartement Basel-Stadt – Abteilung Sucht, Clarastrasse 12, 4058 Basel, Tel.: +41 61 267 89 00
  • Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Wilhelm - Klein - Strasse 27,
    4056 Basel, Tel.: +41 61 325 51 10
  • Suchthilfe Region Basel, Beratungszentrum, Mühlhauserstrasse 111,
    4056 Basel, Tel.: +41 61 387 99 99

Auf Antrag der Indikationsstellen überprüft die Abteilung Sucht eine Therapiekostenübernahme durch den Kanton Basel-Stadt. Sofern eine Kostengutsprache erteilt wird, gilt diese normalerweise für zunächst sechs Monate. In begründeten Fällen kann die Kostengutsprache verlängert werden.

Für IV-Bezügerinnen und Bezüger und Personen mit Erwerbseinkommen gelten besondere Regelungen. Nähere Auskünfte hierzu erteilen die oben genannten Indikationsstellen.

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Therapieeinrichtungen Region Basel

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